Die richtige Sommerdecke – Kamelhaar, Tencel & mehr
- Schlaf Oase
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Viele Menschen schlafen im Sommer einfach mit der gleichen Decke wie im Winter – nur aufgedeckt. Oder sie werfen die Decke ganz weg und frieren dann um 3 Uhr morgens. Beides ist keine Lösung. Was wirklich hilft, ist die richtige Sommerdecke – und die hat weniger mit der Dicke zu tun als mit dem Material.
Warum der Körper im Sommer anders schläft
Unser Körper muss die Kerntemperatur zum Einschlafen senken – das ist biologisch notwendig. Im Sommer gelingt das schwerer, weil die Umgebungstemperatur zu hoch bleibt. Wer schwitzt, verliert Feuchtigkeit. Diese muss die Decke aufnehmen und nach aussen abgeben können – sonst staut sich Wärme, der Schlaf wird unruhiger und das Aufwachen häufiger.
Eine Sommerdecke hat deshalb zwei Aufgaben: kühlen, wenn es warm ist – und wärmen, wenn es nachts abkühlt. Das klingt widersprüchlich, ist aber genau das, was gute Naturfasern leisten.
Die Materialien im Vergleich
Baumwolle – atmungsaktiv, gut waschbar, günstig. Nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie aber langsam ab. Im Hochsommer oft zu wenig regulierend.
Tencel / Lyocell – fühlt sich angenehm kühl an, sehr feuchtigkeitsregulierend. Gute Wahl für Menschen, die viel schwitzen. Pflegeleicht und nachhaltig.
Bambus – von Natur aus kühlend und antibakteriell. Sehr weich, reguliert Feuchtigkeit ähnlich gut wie Tencel. Beliebt bei empfindlicher Haut.
Dünne Daunen – leicht, luftig, sehr gute Wärmeregulierung. Für trockene Sommernächte ideal. Bei starkem Schwitzen weniger geeignet.
Kamelhaar – der unterschätzte Allrounder. Dazu gleich mehr.
Kamelhaar: Der Allrounder für alle Jahreszeiten
Kamelhaar klingt zunächst nach Winter. Dabei ist es eine der intelligentesten Naturfasern überhaupt – und das liegt an den Bedingungen, unter denen Kamele leben: tagsüber extreme Hitze, nachts Temperaturen weit unter null. Die Faser muss beides aushalten.
Was das für den Schlaf bedeutet:
Ausgezeichnete Temperaturregulierung – Kamelhaar puffert Wärmeschwankungen aktiv. Wird es nachts kühler, wärmt die Decke. Ist es warm, leitet sie Wärme nach aussen ab.
Hohe Feuchtigkeitsaufnahme – die Faser kann bis zu 30 % ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen. Ideal für Menschen, die nachts schwitzen.
Natürlich antistatisch und hypoallergen – keine Kunststoffe, keine chemischen Behandlungen. Auch für empfindliche Haut geeignet.
Langlebig – eine hochwertige Kamelhaardecke hält bei guter Pflege viele Jahre. Die Investition rechnet sich.
Eine leichte Kamelhaardecke ist keine Winterdecke im Sommer – sie ist eine Allwetterdecke, die sich der Körpertemperatur anpasst, statt sie zu überfordern.
Worauf beim Kauf achten?
Wärmegrad – für den Sommer Klasse 1 oder 2. Keine Winterdecke verwenden, auch wenn man schnell friert.
Bezugsmaterial – Baumwolle, Tencel oder Perkal sind ideale Sommerbezüge.
Individuelles Schwitzverhalten – wer stark schwitzt, profitiert mehr von Kamelhaar oder Tencel. Wer trocken schläft, fährt auch mit leichten Daunen gut.
Paare – zwei separate Decken sind im Sommer noch wichtiger als sonst. Unterschiedliches Temperaturempfinden lässt sich so einfach ausgleichen.
Fazit
Die richtige Sommerdecke ist keine Luxusfrage – sie ist eine Schlaffrage. Wer nachts schwitzt, aufwacht oder friert, schläft schlechter als nötig. Mit dem richtigen Material lässt sich das in den meisten Fällen einfach lösen. Eine hochwertige Kamelhaardecke ist dabei eine der besten Investitionen für den Sommerschlaf – weil sie nicht nur im Sommer funktioniert, sondern das ganze Jahr über.
Bei der Schlaf-Oase St.Gallen führen wir ausgewählte Sommerdecken aus hochwertigen Naturfasern – darunter unsere Kamelhaardecke, die wir persönlich empfehlen. Komm vorbei und fühl den Unterschied.
